Katholische Kirche Rösrath

Menschen aus Krisengebieten suchen eine sichere Zuflucht - auch bei uns!
Aus diesem Grund wurde in Zusammenarbeit zwischen der Katholischen Kirchengemeinde St. Nikolaus Rösrath und der Evangelischen Gemeinde Volberg-Forsbach-Rösrath sowie der Stadt Rösrath die „Flüchtlingshilfe Rösrath" gegründet.

Bei einer ersten Informationsveranstaltung in 2015 kamen sehr viele interessierte Bürgerinnen und Bürger in den Gemeindesaal der evangelischen Christuskirche in Forsbach um sich das Konzept der Flüchtlingshilfe vorstellen zu lassen.

Mittlerweile haben sich bereits etliche Damen und Herren gemeldet, die gerne mithelfen möchten. Das Angebot der Mithilfe geht von Betreuung der Flüchtlinge über Dolmetscherdienste bis hin zur Unterstützung bei organisatorischen Aufgaben. In vielen Fällen konnte die Flüchtlingshilfe bereits Ehrenamtliche in konkrete Tätigkeiten einbeziehen. So werden derzeit mehrere Flüchtlinge in unterschiedlicher Form betreut und es konnte zum Beispiel ein Informationsblatt gestaltet werden, das neuen Flüchtlingen die Orientierung in Rösrath erleichtert.

Weiterhin gesucht werden Privat-Wohnungen zur Unterbringung von Asylsuchenden oder auch anerkannten Flüchtlingen. Bitte melden Sie sich in dieser Sache direkt beim Ansprechpartner der Stadt Rösrath, Herr Carsten Happ. Tel.: 02205/802228

Der Qualifizierungskurs für Ehrenamtliche, den die Flüchlingshilfe gemeinsam mit der Caritas und dem katholischen Bildungswerk angeboten hat, hat mittlerweile stattgefunden. Lesen Sie hierzu den nachfolgenden Bericht von Frau Sarah Lenz, selbst Teilnehmerin des Kurses:Qualifizierungskurs1) für Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe

Was hat das Kartenspiel „Mau-Mau“ mit der Flüchtlingshilfe zu tun? Eine ganze Menge, wie die Teilnehmer des Qualifizierungskurses für Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe 1 recht bald erfuhren.
Als einzelne Gruppenmitglieder für die nächste, wortlose (!) Spielrunde an einen anderen Tisch wechseln sollten, verstanden sie dort nämlich die Welt nicht mehr. Kannten die anderen alle die Regeln nicht? Wieso gestikulierten alle wie wild, man solle zwei Karten ziehen, wenn eine Zehn gelegt wurde? Noch verwirrender wurde es, als nochmals zwei Spieler durch zwei von einem anderen Tisch ausgetauscht wurden – aber hier wurde es dann auch einigen klar: Jede Gruppe hatte andere Regeln bekommen und es ging um Anpassung, Toleranz oder Durchsetzung der eigenen Regeln.
Dieses Spannungsfeld zwischen der Bewahrung der eigenen Werte und der  Annahme fremder Werte gehört in die tagtägliche Flüchtlingsarbeit. Neben  dieser spielerischen Annäherung bekamen die über zwanzig Teilnehmer des  Qualifizierungskurses auch viel theoretisches Wissen und vor allem  Erfahrungen aus der Praxis mit auf den Weg. Kompetente Referenten aus  dem Fachbereich vermittelten das notwendige Hintergrundwissen und  wurden nicht müde, auf die Fragen der Teilnehmer einzugehen. Und die  sprudelten aus der bunt gemischten Gruppe nur so hervor:
„Neulinge“ in der Flüchtlingsarbeit wollten wissen, wie sie am besten helfen können, „alte Hasen“ hatten spezifische Fragestellungen oder konnten Tipps und Tricks weitergeben.
So ergänzte sich die Gruppe zu einer interessanten Zusammensetzung, die auch von der Richtung des ehrenamtlichen Engagements her ein breites  Spektrum abdeckte – neben Dolmetschern für verschiedene Sprachen oder  Lehrern für Deutsch als Fremdsprache saßen „Paten“, die einzelne Flüchtlinge begleiten oder noch begleiten möchten, Helfer für administrative Tätigkeiten  sowie einige, die noch nicht genau wussten, wie sie sich engagieren sollen.
Anregungen hierfür gab es so manche: Zum einen durch die Informationen der Referenten, zum anderen z. B. durch die kurzen Einblicke in die  Tätigkeiten und Ideen der anderen beim Kennenlernen im „Speed-Dating“.
Aber auch die Pausen trugen dazu bei, in denen man sich in angeregten  Gesprächen austauschen und bei leckeren Häppchen herausfinden konnte, was sein Gegenüber dazu veranlasst, das kostbare Gut Zeit zu verschenken.
Denn genau das war der „gemeinsame Nenner“ der ganzen Gruppe und vereinte alle zu einer Gemeinschaft mit dem gleichen Ziel: HELFEN!
Der Pfarrsaal der Hl. Geist-Kirche war daher während der vier Kursabende angefüllt mit Engagement, Hilfsbereitschaft, Interesse für die Situation der  Flüchtlinge und großem Tatendrang.
Am letzten Abend wurden dann auch Ideen ausgetauscht, welche Projekte man als nächstes angehen möchte, so dass sicherlich in naher Zukunft so einiges auf den Weg gebracht wird. Auch wenn es keine „Anleitung“ für den  Umgang mit Flüchtlingen geben kann, so haben doch alle einiges aus dem  Qualifizierungskurs mitgenommen und werden zukünftig ganz besonders aufpassen, ob das Gegenüber vielleicht andere „Spielregeln“ kennt.
Mau-Mau.

1) Der Qualifizierungskurs wurde angeboten von der Caritas RheinBerg und dem Katholischen Bildungswerk Rheinisch-Bergischer Kreis in Zusammenarbeit mit der Flüchtlingshilfe Rösrath, die im Februar 2015 von der katholischen und evangelischen Gemeinde sowie der Stadt Rösrath gegründet wurde.
Sie wollen helfen? Dann wenden Sie sich an die Flüchtlingshilfe Rösrath:

Flüchtlingshilfe Rösrath
Volberg 4
51503 Rösrath
Tel.: 02205-90100815
Fax: 02205-90100816
E-Mail: fluechtlingshilfe.roesrath@gmailcom
Internet: www.fluechtlingshilfe-roesrath.de



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Internet: http://fluechtlingshilfe-roesrath.de/