Am kommenden Sonntag, den 12. Juli lädt der Ökumenische Hospizdienst Rösrath e.V. in der Zeit von 14 bis 16 Uhr wieder zum monatlichen Friedhofscafé in die Trauerhalle des Friedhofs Sommerberg ein.
Wo sonst Trauerfeiern stattfinden, schaffen die Ehrenamtlichen des Friedhofscafés einen gemütlichen Raum der Begegnung. Wie es sich für ein Café gehört, locken (selbst gemachter) Kuchen und Getränke. Die Gäste können spenden, müssen es aber nicht.
Jede Besucherin, jeder Besucher merkt im Gespräch mit anderen:
Die Erfahrungen mit Tod und Verlust sind ganz unterschiedlich. In dieser für viele herausfordernden Situation kann das Friedhofscafé zweierlei leisten: Die Engagierten des Hospizdienstes sind ausgebildete Trauerbegleiter. Was für Trauernde fremd und oft verstörend ist, kennt die Begleiterin aus der Ausbildung. Der zweite Punkt: Im Café geht es gar nicht immer nur um die Trauer. So haben natürlich auch Themen wie Fußball, Hobbys oder Fernsehen ihren Ort. Und man unterhält sich über Familie und Freundeskreis.
Die Rückmeldungen an den Hospizdienst zeigen: Die Begegnungen tun gut. Um mit der Kinderbuchautorin Astrid Lindgren zu sprechen:
„Lange saßen sie dort und hatten es schwer. Aber sie hatten es gemeinsam schwer, das war ein Trost. Leicht war es trotzdem nicht.“
Die nächsten Trauercafés sind für Sonntag, den 13. September; 11. Oktober; 8. November und 13. Dezember geplant.
Übrigens: Wer „Trauercafe Rösrath Lokalzeit“ in Google eingibt, kommt auf ein 15-Minuten-Video des WDR, in dem unter anderem die Leiterin Erika Juckel, ev. Pfarrerin i.R., interviewt wird. Wer also nicht direkt persönlich vorbeischauen will, schaut erstmal ins Netz…