Die Wildstaudenwiese im Augustinusgarten ist ca. 30 qm groß und wurde im April 2023 eingesät. Sie bietet vom späten Frühjahr bis zum Herbst Nahrung für die Wildbienen, von denen es mehrere Hundert verschiedene Arten gibt. Die Unterstützung der Wildbienen ist deshalb so wichtig, da sie im Gegensatz zu den Honigbienen in Notzeiten nicht von einem Imker versorgt werden. Sie leben nur von dem, was sie in der Natur finden. Die Summe der Wildbienen leistet mit ihrem Dienstleistungsvermögen eine unschätzbare Arbeit bei der Bestäubung in der Natur und und damit für die Nahrungskette des Menschen.
Für das erstmalige Erstellen einer Wildstaudenwiese wird die Grasnarbe mit dem Spaten abgetragen. Der Untergrund wird etwas gelockert. Grassamen wird mit etwas Sand vermischt und die Fläche wird eingesät. Zum Schluss wird der Samen mit einer Saatrolle oder mit den Schuhen oder einem Brett auf dem Untergrund befestigt. Anschließen ist wichtig die Fläche feucht zu halten.
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Wichtig ist es, regionales Saatgut zu verwenden. Das sind Samenmischungen, die zu den spezifischen Vegetationsverhältnissen passen. Die Mischung sollte mehrjährig sein. Wildblumen- und Wildstaudenwiesen brauchen nur zwei- bis dreimal im Jahr gemäht zu werden. Ganz wichtig und das trifft auch für die normale Wiesenflächen zu, das Schnittgut muss entfernt werden, denn nur auf nährstoffarmen Magerboden gedeiht die größte Vielfalt an Pflanzenarten.